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Linux: LTO Bänder in Bandlaufwerk einziehen

Der Informatiker ist in seiner Wesensart grundsätzlich faul. Problematisch wird es, wenn, zum Beispiel nach einer automatischen Datensicherung, das Band aus dem Bandlaufwerk gefahren wurde, man selbst aber noch einmal etwas kontrollieren will. Hier lauert die Gefahr, aufstehen zu müssen.

Selbst wenn es nur zwei Meter währen – es kommt nicht in Frage, zu dem Server/PC zu gehen und das Band manuell wieder in das Bandlaufwerk zu schieben.

Die Lösung:

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No-goes in bash

Ich möchte hier mal eine kleine Sammlung an no-goes was BASH Scripting angeht veröffentlichen.

Es ist doch immer wieder interessant was alles an BASH Scripten in Foren auftaucht. Und jedes mal kämpft man selbst mit Kopfweh und versteht nicht wie so mancher überhaupt auf die Idee kommt, so zu schreiben. Auch wenn einer blutiger Anfänger ist – es gibt Dinge, die man einfach nicht tut. No-goes in bash weiterlesen

logrotate – rotate the log

Was ist logrotate?

Logrotate „rotiert, komprimiert und mailt Systemlogs. Dadurch existiert nur eine begrenzte Anzahl an Logfiles. Jeden Monat z.B. wird das älteste Logfile gelöscht und dafür ein neues angelegt. Der Vorteil darin: Logfiles werden nicht zu groß (und unhandlich). Die Festplatten werden damit auch davor bewahrt still und heimlich voll zu laufen, weil der Admin mal wieder vergessen hat Logfiles von vor 5 Jahren zu löschen. logrotate – rotate the log weiterlesen

bonding Interface unter CentOS

 

Was ist bonding?

Bonding bietet die Möglichkeit, mehrere Netzwerkkarten zu einer zu bündeln. Damit ergeben sich Möglichkeiten wie Redundanz oder „load balancing“.

Wo setze ich bonding ein?

Überall wo man Redundanz oder Load Balancing benötigt. Es ist ein einfacher und sicherer Weg für ein Hochverfügbarkeitsnetz. bonding Interface unter CentOS weiterlesen

Installationsdatum eines Linux Systems

So verwunderlich es auch ist, unter Linux gibt es keinen Befehl, der das Installationsdatum zurück liefert.
Jedoch kann man das Installationsdatum über einen kleinen Trick heraus bekommen. Die Devices werden bei der Installation erstellt und dann in der Regel nicht mehr geändert. Somit trägt das Device das Datum der Installation.
Eigentlich reicht schon ein „ls -l /dev | grep zero“ da das Device zero in der Regel nicht geändert wird. Da die Ausgabe aber ein wenig unschön ist, sortiert man einfach nach Datum, gibt nur eine Zeile aus und lässt die mit awk noch ein wenig schöner aussehen.

[code=“bash'“““““]ls -l –sort=t /dev | tail -n1 | awk ‚{print $8 „-“ $7 „-“ $9}'[/code]

Manchmal kann es vorkommen, das der Befehl nicht funktioniert. In diesem Fall kann dieser Befehl verwendet werden:

[code=“bash'“““““]ls -l –sort=t /dev | tail -n1 | awk ‚{print $7 „-“ $6 „-“ $8}'[/code]

Was wird im einzelnen gemacht?

Mit ls -l –sort=t /dev wird der Inhalt des Verzeichnisses /dev nach Datum sortiert ausgegeben.
Mit tail -n1 wird die Ausgabe auf die letzte Zeile beschränkt (das älteste Datum).
Mit awk ‚{print $7 „-“ $6 „-“ $8}‘ wird die Ausgabe auf das Datum beschränkt.
Es resultiert:

[code=“bash““““]linux:~# ls -l –sort=t /dev | tail -n1 | awk ‚{print $8 „-“ $7 „-“ $9}‘
30-Jun-2004[/code]